Lokviertel: Keine Evakuierung am 8. Februar

Gute Nachrichten für alle Anwohner rund um das Lokviertel: Die für Sonntag, den 8. Februar, im Raum stehende Bombenräumung findet nicht statt. Aufgrund der hohen Funddichte auf dem Gelände hat die Stadt ihre Strategie angepasst.

Hintergrund der Absage:

  • Sammel-Entschärfung: Um die Belastung für die Bürger gering zu halten, wird in der Regel erst bei vier gefundenen Blindgängern eine großflächige Evakuierung ausgelöst.

  • Voraussetzung: Dies gilt nur, solange von den Fundpunkten keine unmittelbare Gefahr ausgeht, die eine sofortige Entschärfung zwingend erforderlich macht.

  • Ausblick: Es ist damit zu rechnen, dass bei den weiteren Sondierungen auf dem Areal noch zusätzliche Verdachtspunkte entdeckt werden.

Kultur-Jahr 2026: Museumsquartier und Kunsthalle setzen auf Identität und Raum

Das Museumsquartier (MQ4) und die Kunsthalle Osnabrück haben ihr gemeinsames Programm für 2026 vorgestellt. Unter dem Leitgedanken von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, dass Kultur Grenzen überwindet und Gemeinschaft stiftet, widmen sich beide Häuser zentralen Fragen von Demokratie, Identität und gesellschaftlichem Miteinander.

Das MQ4 legt einen starken Fokus auf die jüdische Geschichte und die Förderung demokratischer Werte:

  • Jüdisches Leben: Die Ausstellung „Van den Yoden“ (ab 22. März) beleuchtet erstmals umfassend die Geschichte der ersten jüdischen Gemeinde im spätmittelalterlichen Osnabrück.

  • Multimediale Kunst: Ab Juni 2026 zeigt Michaela Melián Klangskulpturen und Projektionen, die sich mit Flucht und Exil beschäftigen – inspiriert von Texten der Philosophin Hélène Cixous, deren Familie aus Osnabrück stammte.

  • Felix Nussbaum: Eine Sonderausstellung ab November widmet sich dem zentralen Motiv der „Maske“ in Nussbaums Werk und vergleicht ihn mit Zeitgenossen wie Otto Dix.

Regionaler Kunstpreis: Bis zum 31. März 2026 können sich lokale Künstler für den Kunstpreis Osnabrück bewerben.

Jahresthema „Raumordnung“ in der Kunsthalle. Die Kunsthalle untersucht von Juni 2026 bis Februar 2027, wie Räume uns prägen:

  • Interaktive Installationen: Fünf internationale Künstler gestalten Orte zwischen der Kunsthalle und dem Stadtraum. Aleen Solari macht soziale Orte wie Vereinsheime oder Kneipen im Kirchenschiff performativ erlebbar.

  • Spannende Stadtgeschichte: Andrea Pichl beleuchtet die Ost-West-Geschichte des Osnabrücker Planetariums, dessen Kuppel und Technik aus der ehemaligen DDR stammten.

  • Digitaler Raum: Simone C Niquille hinterfragt per Video-Parcours, wie Künstliche Intelligenz und digitale Vermessung unser Bild vom Körper verändern.

Mitternachtsbasketball: Streetball-Action am Schlosswall

„Raus aus der Kneipe – rein in die Sporthalle“: Unter diesem Motto lädt der Fachdienst Jugend der Stadt Osnabrück wieder zum Mitternachtsbasketball ein. In der Sporthalle am Schlosswall wird am Freitag, den 30. Januar, von 22:30 bis 02:00 Uhr „3x3-Basketball“ nach Streetballregeln gespielt. Für den passenden Beat sorgt ein Live-DJ.

Die Eckdaten für das Event:

  • Wer: Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 27 Jahren.

  • Wann: Freitag, 30. Januar (Einlass ab 22:00 Uhr, Start 22:30 Uhr).

  • Wo: Sporthalle am Schlosswall.

  • Special: Der Eintritt ist frei, und Teams können sich ganz spontan direkt vor Ort bilden und anmelden.

Bücher-Spektakel im Haus der Jugend: Die 6. OSNA-Buch-Messe öffnet ihre Tore

Am Samstag, den 24. Januar, verwandelt sich das Haus der Jugend in ein Paradies für Literaturfans. Von 10 bis 17 Uhr lädt die sechste OSNA-Buch-Messe dazu ein, regionale und überregionale Autoren hautnah zu erleben. Ob für persönliche Gespräche, Signaturwünsche oder einfach zum Stöbern – die Messe bietet den perfekten Rahmen für alle, die das geschriebene Wort lieben.

Das Programm-Highlights:

  • Autorinnen & Autoren: Zahlreiche Schreibende präsentieren ihre Werke direkt an den Ständen.

  • Live-Erlebnisse: Freu dich auf Kurzlesungen und praxisnahe Workshops für Schreibbegeisterte.

  • Für die Kleinen: Ein spezielles Kinderprogramm führt spielerisch an die Welt der Bücher heran.

  • Rahmen: Der Eintritt ist frei, und ein kleines Gastro-Angebot lädt zum Verweilen und Fachsimpeln ein.

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