Eltern-Protest wirkt: Flexiblere Abholzeiten an Grundschulen kommen

Großer Erfolg für die Osnabrücker Elterninitiative: Nachdem über 1.200 Menschen eine Online-Petition für flexiblere Abholzeiten unterzeichnet hatten, lenkt die Stadtverwaltung ein. Ab dem Schuljahr 2026/27 sollen an den Grundschulen flexiblere Zeiten möglich sein, um Familien zu entlasten.

Was sich ändert:

  • Weg vom „Ganz oder Gar nicht“: Bisher mussten Eltern oft zwischen Schulschluss um 12:45 Uhr (ohne Mittag) oder dem vollen Ganztag bis 15:30 Uhr wählen.

  • Die neue Option: Künftig soll eine Abholung frühestens 90 Minuten nach Unterrichtsende möglich sein – je nach Schule also gegen 14:00 oder 14:30 Uhr.

  • Entscheidung vor Ort: Ob und wie die neue Zeit eingeführt wird, entscheidet der jeweilige Schulvorstand.

Warmer Geldregen für Osnabrück: Über 100.000 Euro für sieben Kultur-Projekte

Gute Nachrichten aus Hannover: Das Land Niedersachsen fördert im ersten Halbjahr 2026 die Soziokultur mit insgesamt 1,5 Millionen Euro. Davon profitieren auch sieben Projekte direkt hier in Osnabrück, die sich über eine Gesamtsumme von mehr als 100.000 Euro freuen dürfen.

Wer gefördert wird:

  • Lagerhalle e.V.: 20.200 Euro für das Projekt „Lieder von Frieden, Liebe, Hoffnung und Osnabrück“.

  • Piesberger Gesellschaftshaus & Bürgerverein Schinkel: Jeweils 20.000 Euro für den „Generationenwechsel“ bzw. das Projekt „Gastspiel“.

  • Figurentheater Osnabrück: Rund 17.500 Euro für den „Kinderrat“.

  • Musikbüro Osnabrück: 11.500 Euro für neue Veranstaltungstechnik.

  • FrAZ e.V. / SubstAnZ: Knapp 9.700 Euro für Veranstaltungen.

  • Meine Bildung und Ich e.V.: 6.500 Euro für „Integration durch Humor“.

Wichtig für Vereine: Wer ebenfalls Projekt- oder Strukturförderung benötigt, kann sich den nächsten Stichtag rot im Kalender markieren. Anträge für das zweite Halbjahr 2026 können bis zum 30. April beim Landesverband Soziokultur eingereicht werden.

Debatte um Bus-Stopp: War der „Totalausfall“ nötig?

Der Wintereinbruch Mitte Januar sorgt für hitzige Diskussionen: Die Initiative „Pro Stadtbus“ kritisiert die vollständige Einstellung des Busverkehrs am Samstag, den 10. Januar, als „Totalausfall“. Während Busse aus dem Landkreis teilweise bis in die Stadt fuhren, blieb die städtische Flotte im Depot – laut der Initiative hätte zumindest ab Mittag wieder ein eingeschränkter Betrieb laufen können.

Die Positionen im Überblick:

  • Die Forderung: „Pro Stadtbus“ verlangt ausgearbeitete Notfahrpläne, um auch bei Extremwetter eine Grundversorgung zu sichern.

  • Die Reaktion der Stadtwerke: SWO Mobil weist die Kritik zurück und betont, dass Sicherheit Vorrang vor „symbolischer Betriebsbereitschaft“ habe. Im Gegensatz zu Regionalbussen auf Hauptstraßen müssten Stadtbusse oft durch ungeräumte Nebenstraßen und Wohngebiete.

  • Die Meinung der Bürger: Auch die Meinungen in der Kommentar-Sektion des dazugehörigen NOZ-Artikels sind sehr unterschiedlich.

Volles Lager in Hagen: Gratis-Spielzeug für Kitas und Schulen

Das Lager der „Hagener Wunder-Werkstatt“ platzt aus allen Nähten – und das ist eine gute Nachricht für alle sozialen Einrichtungen in der Region! In Kooperation mit der AWIGO und dem Repair Café stehen kistenweise geprüfte und gut erhaltene Spielsachen bereit, die kostenlos abgegeben werden.

Die Details zur Aktion:

  • Was gibt es? Von Lego und Playmobil über Puppen bis hin zu Gesellschaftsspielen und Outdoor-Spielzeug.

  • Wer darf abholen? Grundschulen, Kindergärten sowie Sozialarbeiter aus der Kinder-, Jugend-, Familien- oder Flüchtlingshilfe (Dienstausweis mitbringen!).

  • Die Menge: Es gibt keine Begrenzung – das Lager ist aktuell sehr gut gefüllt.

  • So funktioniert’s: Einfach vorab einen Termin vereinbaren. Das Team ist montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr unter 05401 – 36 55 761 erreichbar. Die Abholung erfolgt dann in der Dorfstraße 13 in Hagen a.T.W.

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