Stadtwerke senken Strompreise – 70 Euro mehr für die Urlaubskasse
Gute Nachrichten für alle Osnabrücker: Zum 1. April 2026 senken die Stadtwerke Osnabrück (SWO) die Strompreise in der Grundversorgung. Damit geben sie die gesunkenen Einkaufspreise am Energiemarkt direkt an die Haushalte und Gewerbekunden weiter.
Das bedeutet die Senkung für dich:
Die Ersparnis: Ein typischer Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) spart künftig rund 70 Euro brutto im Jahr. Das entspricht einer Entlastung von mehr als sechs Prozent.
Das Timing: Warum erst jetzt? Während einige Konkurrenten schon zum Jahreswechsel die Preise angepasst haben, haben die Stadtwerke laut Energiechef Jan-Hendrik Funke bewusst auf die finalen Netzentgelte gewartet. Das Ziel: Eine verlässliche Kalkulation statt schneller Experimente.
Die Struktur: Es gibt eine kleine Verschiebung im Tarif:
Der Arbeitspreis (also das, was du pro verbrauchte Einheit zahlst) sinkt deutlich.
Der Grundpreis steigt dagegen leicht an, da die Netzkosten dauerhaft hoch bleiben.
Wer profitiert am meisten? Vor allem Haushalte mit mittlerem und höherem Verbrauch merken die Entlastung deutlich. Einzig bei Kleinstverbrauchern – also zum Beispiel für den Strom in der Garage, im Flur oder für die Außenbeleuchtung – kann es durch den höheren Grundpreis zu minimalen Mehrkosten kommen.
Hintergrund: Die letzte Preisanpassung in der Grundversorgung liegt schon eine Weile zurück (August 2022). Seitdem sind zwar Netzentgelte und Umlagen gestiegen, aber die nun deutlich günstigeren Beschaffungskosten machen die Senkung möglich. Ein faires Signal für die „Verlässlichkeit und Kontinuität“, die Funke verspricht.
Persönliche Einschätzung: Anscheinend betrifft diese Anpassung nur die Grundversorgung. Wer bereits einen “individuellen” Stromvertrag bei den SWO hat, profitiert nicht automatisch von günstigeren Preisen. Ob sich die Preise der normalen Verträge auch verbessern, wurde nicht mitgeteilt. Ich habe bei den Stadtwerken nachgefragt. Sobald ich eine Antwort erhalte, erfahrt ihr es im 1648 Osnabrück Newsletter.
Nettebad-Sportwelt am Wochenende fest in Profi-Hand

Wer am kommenden Wochenende (21. & 22. Februar) seine Bahnen in der Sportwelt des Nettebads ziehen möchte, muss umplanen. Wegen des großen Schwimm-Events der TSG Burg Gretesch ist der Bereich für die Öffentlichkeit weitestgehend gesperrt.
Die Details für Schwimmer:
Freitag (20.02.): Ab 18:00 Uhr beginnen die Vorbereitungen. Hier kann es bereits zu ersten Einschränkungen und gesperrten Bahnen kommen.
Samstag & Sonntag: Die Sportwelt bleibt für den normalen Publikumsverkehr geschlossen.
Ein Lichtblick für Frühschwimmer: Die 33-Meter-Halle kann an beiden Tagen jeweils ab 6:30 Uhr genutzt werden, bevor der Wettkampfbetrieb voll durchstartet.
Tipp: Wer auf das Schwimmen nicht verzichten möchte, sollte auf das Schinkelbad oder das Moskaubad (je nach Witterung/Angebot) ausweichen oder die frühen Morgenstunden in der 33-Meter-Halle nutzen. Der Freizeitbereich (Loma-Sauna und Erlebnisbad) ist von der Sperrung der Sportwelt in der Regel nicht betroffen.
Wundersame Wesen im Kreishaus – Katharina Stöber bittet in den „Rehbellenwald“
Wer aus dem Alltag mal kurz in eine andere Welt abtauchen möchte, sollte demnächst im Kreishaus Osnabrück vorbeischauen. Die Osnabrücker Künstlerin Katharina Stöber verwandelt die Eingangshalle in eine skurrile Bildlandschaft voller „Raketenraben und Rehbellenwälder“.
Was dich erwartet:
Feinarbeit mit System: Aus tausenden winzigen schwarzen Punkten und Linien formt Stöber Wesen, die zwischen Tagtraum und Realität schweben.
Meditation auf Papier: Ihre Werke sind eine Suche nach Freiheit und Lebendigkeit – oft inspiriert durch einfache Alltagsbeobachtungen oder Routinen.
Materialmix: Neben filigranen Zeichnungen nutzt sie Aquarell, Acryl und moderne Drucktechniken wie Risographien, um ihre Bildwelten zum Leuchten zu bringen.
Termine für den Kalender:
🥂 Vernissage: Mittwoch, 25. Februar 2026 um 18:00 Uhr am Haupteingang.
🖼️ Ausstellungszeitraum: 26. Februar bis 17. März 2026.
⏰ Besuchszeiten: Mo.–Mi. 8:00–16:00 Uhr, Do. bis 17:30 Uhr, Fr. bis 12:00 Uhr.
Ein Biss ohne Reue – Hochschule Osnabrück gewinnt „Apfel-Oscar“
Die Hochschule Osnabrück hat es wieder getan! Für ihre bahnbrechende Arbeit an allergikerfreundlichen Äpfeln wurde sie nun in Berlin mit dem renommierten FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) ausgezeichnet. Die neue Apfelmarke hört auf den Namen „Pompur“ und lässt Allergiker-Herzen (und deren Immunsysteme) höher schlagen.
Das macht „Pompur“ zum Champion:
Publikumsliebling: Über den Preis entschied keine steife Jury, sondern echte Tester vor Ort. „Pompur“ setzte sich gegen vier internationale Final-Sorten durch.
Geschmackssieger: Er ist nicht nur verträglich, sondern schmeckt laut den Testern auch einfach am besten. Ein seltener Glücksfall in der Züchtung!
Branchen-Ritterschlag: Der Preis der Fruit Logistica gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen im weltweiten Fruchthandel.
Projektmesse am Westerberg – Studierende bauen die Welt von morgen

Auf der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ präsentieren angehende Ingenieure und Informatiker ihre Highlights aus dem Wintersemester. Insgesamt 13 Projekte zeigen, wie Technik unseren Alltag sicherer, nachhaltiger und – seien wir ehrlich – auch ein bisschen entspannter macht.
Das Programm am 26. Februar (SL-Gebäude, Barbarastraße 21)
15:00 Uhr: Startschuss mit dem „Projektslam“ (jedes Team hat nur 60 Sekunden Zeit, dich zu überzeugen!).
Ab 16:00 Uhr: Messestände besuchen, Prototypen selbst ausprobieren und Fachvorträge hören.
Finale: Preisverleihung durch eine Expertenjury aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Einige Projekte wurden bereits vorab vorgestellt. Unter anderem das Projekt “Nie wieder Durst am Schreibtisch”: Sechs Informatiker haben die „Getränke-Angst“ im Büro gelöst. Eine Messplattform wiegt deine Vorräte und bestellt per App automatisch nach, sobald der Kasten leer wird. Ein Traum für jede Kaffeeküche!
5.000 Euro für Osnabrücks Helden – Vorschläge gesucht!
Der Osnabrückpreis für bürgerschaftliches Engagement geht in eine neue Runde. Die Freiwilligen-Agentur der Stadt und der traditionsreiche Osnabrücker Club (gegründet 1793) suchen ab sofort Menschen, Vereine und Initiativen, die unsere Stadt mit Herz und Tatkraft bereichern.
Alles, was du zum Preis wissen musst:
Die Dotierung: Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert – ein starkes Startkapital für jedes gemeinnützige Projekt.
Wer kann mitmachen? Nominiert werden können Einzelpersonen, Vereine oder lose Initiativen. Dabei ist die Bandbreite riesig: Von Sport und Kultur über Soziales bis hin zum Umweltschutz ist alles willkommen.
Selbstbewerbung erwünscht: Du findest, dein eigener Verein leistet Großartiges? Dann darfst du dich auch ausdrücklich selbst bewerben!
Die Deadline: Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 31. März 2026 eingereicht werden.
Wie geht’s? Einfach das Formular auf www.osnabrueck.de/freiwilligen-agentur ausfüllen. Eine Fachjury bewertet anschließend alle Einsendungen und wählt die Preisträger aus, die in einem feierlichen Rahmen geehrt werden.