Stadt und Landkreis verleihen Naturschutzpreis 2025
Am Mittwoch, den 11. März, wurden im Museum am Schölerberg engagierte Bürger und Institutionen für ihren Einsatz zum Schutz heimischer Fledermäuse ausgezeichnet. Unter dem Motto „Fledermausfreundliche Stadt – fledermausfreundlicher Landkreis“ würdigten Stadt und Landkreis Osnabrück Projekte, die bedrohten Arten Lebensräume sichern und das Bewusstsein für Artenschutz stärken.
Die Details im Überblick:
Anlass: Gemeinsame Verleihung des mit jeweils 5.000 Euro dotierten Naturschutzpreises durch die Stadt Osnabrück und die Naturschutzstiftung des Landkreises.
Preisträger Stadt Osnabrück: Das Team der Apostel-Kindertagesstätte für eine Projektwoche mit Bau eines Fledermauskastens und Anlage eines Insektenbeets.
Preisträger Landkreis Osnabrück:
1. Preis (2.600 €): Biologische Station Haseniederung e. V. (Alfhausen) für praktischen Artenschutz und Umweltbildungsangebote.
Geteilter 2. Preis (je 1.200 €): Familie Blücher (Melle) für die Schaffung eines Habitats auf Privatfläche sowie Birgit und Olaf Pioch (Hagen a.T.W.) für die Integration einer Fledermaus-Wochenstube bei einer Dachsanierung.
Finanzierung: Das Preisgeld der Stadt wird von der Haarmann Stiftung gestellt, das des Landkreises von der Naturschutzstiftung.
Klimaschutz: Stadt Osnabrück macht Fortschritte mit neuem Dashboard sichtbar

Die Stadtverwaltung hat ein digitales Klima-Dashboard veröffentlicht, um den Weg zur angestrebten Klimaneutralität bis 2040 transparent zu machen. Bürgerinnen und Bürger können über die Plattform zentrale Kennzahlen zur lokalen Klimawende in Bereichen wie Photovoltaik, Strommix und Mobilität abrufen.
Die Details im Überblick:
Inhalt: Bündelung relevanter Daten zum Klimaschutz, aufbereitet in Grafiken und Diagrammen.
Kategorien: Informationen unter anderem zu erneuerbaren Energien, Mobilität und dem übergeordneten Klimaschutzziel.
Besonderheit: Im Gegensatz zu statischen Berichten wird das Dashboard regelmäßig mit neuen Daten aus der Verwaltung und bundesweiten Datenbanken aktualisiert.
Ziel: Schaffung von Transparenz, Messbarkeit von Fortschritten und Förderung eines sachlichen Dialogs innerhalb der Stadtgesellschaft.
Erreichbarkeit: Das Portal ist ab sofort unter www.osnabrueck.de/klima-dashboard abrufbar.
Bürger retten Biohof Pente durch Genossenschaftsmodell
Einem Biohof bei Bramsche drohte aufgrund explodierender Ackerpreise der Verlust einer existenziell wichtigen Fläche. Um den Betrieb zu sichern, haben Bürgerinnen und Bürger innerhalb kurzer Zeit Genossenschaftsanteile im Gesamtwert von über einer halben Million Euro gezeichnet.
Die Details im Überblick:
Betroffener Betrieb: Der Hof Pente bei Bramsche, der nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft (CSA) geführt wird.
Hintergrund: Ein 3,9 Hektar großer, für die Fruchtfolge unverzichtbarer Acker sollte für 560.000 Euro verkauft werden – ein Preis, den der Biobetrieb allein nicht finanzieren konnte.
Das Modell: Die Kulturland-Genossenschaft erwirbt die Fläche mithilfe von Bürgeranteilen (ab 500 Euro) und verpachtet sie langfristig an den Hof zurück.
Status: Die benötigte Summe von 560.000 Euro ist bereits vorzeitig zusammengekommen. Weitere Anteile können als Puffer für zukünftige Landkäufe gezeichnet werden.
Preisentwicklung: Die durchschnittlichen Ackerpreise in Niedersachsen sind seit 2006 von 1,56 Euro auf rund 6,30 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was kleine Betriebe zunehmend unter Druck setzt.
DRK eröffnet festen Blutspende-Spot in der Innenstadt
Der DRK-Blutspendedienst NSTOB hat in zentraler Lage von Osnabrück eine neue, dauerhafte Anlaufstelle für Blutspender geschaffen. Das moderne Spendelokal soll es insbesondere Studenten, Passanten und Anwohnern ermöglichen, die Blutspende unkompliziert in den Alltag zu integrieren.
Die Details im Überblick:
Standort: Lortzingstraße 4, Osnabrück.
Öffnungszeiten: Immer dienstags und freitags von 14:30 bis 18:30 Uhr.
Erreichbarkeit: Gut zu Fuß, mit dem ÖPNV oder dem Auto erreichbar; Parker in der „Nikolai Garage“ erhalten eine Stunde kostenfreie Parkzeit.
Besonderheit: Spender erhalten einen Verzehrgutschein, der bei Partnern in der direkten Umgebung (z. B. für Bowls, Burger oder Kuchen) eingelöst werden kann.
Voraussetzungen: Spenden darf jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren gegen Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises.
Termine: Eine Reservierung ist online möglich unter terminreservierung.blutspende-leben.de/m/os-blutspende-spot.
14. Popsalon bringt Clubfestival-Stimmung nach Osnabrück
Vom 15. bis 18. April 2026 verwandelt sich Osnabrück wieder in eine Bühne für Live-Musik. Beim 14. Popsalon können Besucher in verschiedenen Clubs der Stadt vier Tage lang Konzerte aus den Bereichen Indie, Elektronik und Rock erleben.
Die Details im Überblick:
Zeitraum: 15. bis 18. April 2026.
Genre-Mix: Indie, Elektronik, Rock und mehr.
Gewinnspiel: Es werden aktuell 6 x 2 Festivaltickets verlost.
Teilnahme: Um zu gewinnen, muss der entsprechende Social-Media-Beitrag gelikt, den Accounts @osnabrueck.de und @popsalon_festival gefolgt und ein Kommentar mit der gewünschten Begleitung hinterlassen werden.
Frist: Das Gewinnspiel endet am 19. März 2026 um 23:59 Uhr.
Bistum Osnabrück plant Verkauf der Kommende Lage in Rieste
Das Bistum Osnabrück trennt sich von der historischen Kommende Lage in Rieste. Generalvikar Ulrich Beckwermert begründete den geplanten Verkauf mit einer angespannten Finanzlage und notwendigen Sanierungskosten in Millionenhöhe, die das Bistum aktuell nicht tragen kann.
Die Details im Überblick:
Grund für den Verkauf: Dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen erfordern einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag.
Folgen für Ordensleute: Die ansässigen Gemeinschaften verlassen das Anwesen. Fünf Brüder der Franziskaner-Minoriten ziehen nach der Wallfahrtssaison 2026 aus, zwei Schwestern der Klarissen-Kapuzinerinnen wechseln Ende August 2026 nach Xanten.
Zukunft der Wallfahrt: Die Tradition der Kreuztracht soll erhalten bleiben; das Bistum plant die Schaffung von Stellen für pastorales Personal, um Pilger weiterhin seelsorgerisch zu betreuen.
Verkaufsprozess: Die Vermarktung durch ein Maklerbüro startet sofort; gesucht wird ein seriöser Käufer mit einem Konzept, das die Geschichte des Ortes respektiert.
Historischer Hintergrund: Klösterliches Leben existiert in Lage seit dem 13. Jahrhundert; das Bistum hatte das Anwesen 1999 erworben.