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Arbeitsmarkt-Check: Überraschend stabiler Start ins Jahr 2026

Während das Wetter draußen einfriert, zeigt sich der Arbeitsmarkt im Osnabrücker Land zum Jahresbeginn erstaunlich auftaufähig. Entgegen dem üblichen saisonalen Trend ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Januar leicht gesunken.

Die harten Fakten für den Landkreis:

  • Gesamtzahl: Aktuell sind 3.758 Empfänger von Bürgergeld als arbeitslos gemeldet – das sind 13 Personen weniger als noch im Dezember.

  • Positive Tendenz: Auch die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften und der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist leicht rückläufig.

  • Experten-Stimme: Lars Hellmers spricht von einem „jahreszeitlich untypischen Rückgang“ und einem stabilen Umfeld für die regionale Wirtschaft

SPD stellt Landratskandidaten: Alexander Bartz fordert Landrätin Kebschull heraus

Die SPD im Landkreis Osnabrück hat ihre Entscheidung getroffen: Der 41-jährige Alexander Bartz aus Vechta soll neuer Landrat werden. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftsexperte wurde vom Kreisvorstand einstimmig nominiert und tritt im September gegen Amtsinhaberin Anna Kebschull an.

Wer ist der „Neue“ von außen? Bartz ist Betriebswirt, war von 2022 bis 2025 im Bundestag und arbeitet heute als Unternehmensberater. Dass er bisher keine tiefe politische Vergangenheit im Osnabrücker Land hat, sieht er als Pluspunkt: „Es ist ein Vorteil, wenn jemand von außen kommt und Dinge objektiver bewertet“, so Bartz.

Seine Kern-Themen für den Landkreis:

  • Wirtschaft zur Chefsache: Bartz plant regelmäßige Unternehmertische und eine „Unternehmer-Hotline“ mit direktem Draht zur Verwaltungsspitze. Sein Ziel: Genehmigungsverfahren in Bauämtern massiv beschleunigen.

  • Schluss mit Kirchturmdenken: Als Vorbild nennt er den interkommunalen Niedersachsenpark. Er fordert einen regional abgestimmten Gewerbeflächenplan über Gemeindegrenzen hinweg.

  • Fachkräfte-Offensive: Neben der Anwerbung neuer Kräfte setzt er auf „Rückholaktionen“ für Menschen, die die Region verlassen haben.

Der „Vechta-Faktor“: Bartz bringt Erfahrung aus einer CDU-Hochburg mit. Er war Teil des Teams, das 2019 den SPD-Bürgermeister-Sieg in Vechta ermöglichte. Er ist überzeugt: Auch im traditionell konservativen Osnabrücker Land lassen sich Mehrheiten verschieben, wenn die Inhalte stimmen.

Quelle: NOZ Printausgabe

Erbpacht-Initiative plant Anhörung im Landtag

Der Streit um die Erhöhung der Erbbauzinsen geht in die heiße Phase. Was als lokaler Protest begann, erreicht nun die Landespolitik. Rund 70 Betroffene aus Osnabrück, Bad Iburg und Georgsmarienhütte versammelten sich zum Jahresauftakt im Pfarrheim St. Joseph, um ihre Strategie für 2026 festzulegen.

Worum geht es genau? Die Klosterkammer Hannover wollte die Zinsen massiv anheben. Nach heftigen Protesten gab es zwar ein „Rabatt-Angebot“ (Orientierung an Bundesanleihen statt fixer Sätze), doch für die Initiative bleibt das Kernproblem: Die Kosten sind für viele Eigenheimbesitzer schlicht nicht mehr sozialverträglich.

Der Fahrplan für 2026:

  • März-Termin im Landtag: Die Initiative wird offiziell vom Wirtschaftsausschuss in Hannover angehört. Das Ziel: Ein Präzedenzfall für faire Erbpacht-Regelungen in ganz Niedersachsen.

  • Harte Forderungen: Die Zeit des Bittens ist vorbei. Gefordert werden unter anderem transparente Preisgestaltungen, gedeckelte Zinsen und eine jederzeitige Kaufoption für die Grundstücke.

  • Politische Rückendeckung: Der Osnabrücker Landtagsabgeordnete Frank Henning (SPD) stellte sich im Pfarrheim demonstrativ hinter die Initiative und kritisierte, dass die Klosterkammer die reale Lebenssituation der Menschen ignoriere.

Das Gegenargument: Die Klosterkammer betont wiederum, dass Anpassungen nach Jahrzehnten niedriger Zinsen notwendig seien, um Gerechtigkeit gegenüber anderen Grundstückseigentümern zu wahren. Man verspricht jedoch Einzelfalllösungen für Härtefälle.

Quelle: NOZ Printausgabe

Erneute Glätte-Warnung: Gefährlicher Start in den Februar

Der Wetterumschwung sorgt am heutigen Sonntagmorgen für extreme Glättegefahr auf den Straßen und Gehwegen in Stadt und Landkreis Osnabrück. Gefrierender Regen und überfrierende Nässe haben viele Fahrbahnen in spiegelglatte Flächen verwandelt.

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