Debatte um „GMH“-Kennzeichen für Georgsmarienhütte hält an
In Georgsmarienhütte wird die Einführung eines eigenen Kfz-Kennzeichens mit dem Kürzel „GMH“ diskutiert. Die Stadtverwaltung hat sich nun zu dem Vorhaben geäußert und sieht trotz grundsätzlicher Unterstützung erhebliche bürokratische Hürden für eine kurzfristige Umsetzung.
Die Details im Überblick:
Gegenstand: Einführung des Unterscheidungszeichens „GMH“ für Kraftfahrzeuge.
Position der Stadt: Grundsätzliche Unterstützung der Idee für mehr lokale Identität im Straßenverkehr.
Problematik: Bestehende gesetzliche Verordnungen bei der Zulassung neuer Kennzeichen stehen dem Wunsch aktuell entgegen.
Ausblick: Eine Änderung dieser Verordnungen wird als sehr aufwendig eingestuft, was eine Einführung zunächst in weite Ferne rückt.
Job-Rutsche Ems-Achse“ zur Ausbildungssicherung gestartet
In Papenburg wurde der offizielle Startschuss für die „Job-Rutsche Ems-Achse“ gegeben. Das neue Vorhaben der Wachstumsregion zielt darauf ab, junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren für eine duale Ausbildung zu gewinnen und Betriebe bei der Ansprache neuer Generationen zu unterstützen.
Die Details im Überblick:
Projektziel: Begeisterung Jugendlicher für die duale Ausbildung, insbesondere bei Orientierungslosigkeit oder Startschwierigkeiten.
Unterstützung für Betriebe: Hilfe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Modernisierung ihrer Ausbildungsaktivitäten und der Steigerung ihrer regionalen Sichtbarkeit.
Förderung: Das Projekt wird bis Juni 2028 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Bundesinstitut für Berufsbildung im Programm „JOBvision“ gefördert.
Maßnahmen: Workshops für Ausbilder zu psychosozialen Herausforderungen, Bereitstellung attraktiver Praktika und gezielte Beratungsformate für Jugendliche.
Hintergrund: Trotz einer aktuellen Delle am Arbeitsmarkt besteht in der Region ein hoher Bedarf an Fachkräften.
Handwerk in der Region wächst trotz konjunktureller Herausforderungen
Entgegen dem allgemeinen Krisentrend verzeichnet das Handwerk in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim eine positive Entwicklung. Laut dem aktuellen Bilanzbericht der Handwerkskammer (HWK) ist die Zahl der Betriebe in den vergangenen Monaten um 50 auf insgesamt über 11.500 gestiegen.
Die Details im Überblick:
Betriebszahlen: In der Region sind aktuell 3.978 Unternehmen im Emsland, 4.276 im Landkreis Osnabrück, 1.693 in der Stadt Osnabrück und 1.583 in der Grafschaft Bentheim registriert.
Arbeitsmarkt: Das Handwerk sichert in der Region mehr als 100.000 Arbeitsplätze.
Nachwuchs: Aktuell befinden sich 6.191 junge Menschen in einer handwerklichen Ausbildung; zudem wurden kürzlich 318 neue Meisterbriefe übergeben.
Herausforderungen: Belastungsfaktoren bleiben der Fachkräftemangel (Suche nach Lehrlingen und Fachkräften sowie Nachfolgeregelungen), schwankende Rohstoff- und Energiepreise sowie ein punktueller Investitionsstau.
Ausblick: Eine neue Konjunkturumfrage im Frühjahr 2026 soll detaillierteren Aufschluss über das aktuelle Geschäftsklima geben.
Neues Restaurant „MA“ beendet Leerstand am Domhof

Am Osnabrücker Domhof hat in den ehemaligen Räumen des Restaurants „Ahoi“ die Gastronomiekette „MA“ eröffnet. Das zur Oldenburger Celona Gastro GmbH gehörende Unternehmen schließt damit einen Leerstand, der seit August 2024 bestand.
Die Details im Überblick:
Konzept: Gastronomisches Ganztageskonzept mit offen gestalteten Räumen wie „Wohnzimmer“ oder „Bibliothek“.
Angebot: Die Speisekarte umfasst Frühstück, Bowls, Burger, Pizza sowie Craftbier, hausgemachten Eistee und Bar-Drinks.
Hintergrund: Zuvor befand sich an diesem Standort die „Ahoi“-Filiale von TV-Koch Steffen Henssler; davor waren dort Pizza Hut und Subway ansässig.
Standorte: Neben Osnabrück ist das Konzept bereits in Oldenburg, Bremen und Essen vertreten.
Kriminalstatistik zeigt Rückgang der Straftaten in Niedersachsen
Die neue Kriminalstatistik für Niedersachsen belegt einen Rückgang der Gesamtkriminalität und ein Zehn-Jahres-Tief bei Tötungsdelikten. Gleichzeitig verzeichnet die Polizei jedoch eine Zunahme bei Messerangriffen, worauf die Landesregierung mit einem landesweiten Waffenverbot im öffentlichen Nahverkehr reagieren will.
Die Details im Überblick:
Gesamtzahlen: Die Zahl der Straftaten sank im vergangenen Jahr auf 506.634 Fälle (Vorjahr: 529.264).
Aufklärungsquote: Diese blieb mit 62,72 % nahezu konstant.
Tötungsdelikte: Straftaten gegen das Leben sanken um 32,5 % auf 270 Fälle – ein Zehn-Jahres-Tief.
Messerangriffe: Gegen den Trend stiegen diese um 130 auf insgesamt 3.185 Fälle an. 87 % der Tatverdächtigen waren männlich.
Waffenverbot: Ein landesweites Verbot im ÖPNV (Busse, Bahnen, Fähren, Bahnhöfe) soll zeitnah erlassen werden.
Häusliche Gewalt: Bleibt mit 32.540 registrierten Fällen ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit.
Besonderheit: Die Entkriminalisierung von Cannabis führte zu einem statistischen Rückgang bei Betäubungsmitteldelikten um über 5.500 Fälle.
Quelle: dpa
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