Loma-Sauna ist Gastgeber für die Qualifikation zur Deutschen Aufgussmeisterschaft

Die Loma-Sauna am Nettebad wird in den nächsten drei Tagen zum Austragungsort für den Vorentscheid der Deutschen Aufgussmeisterschaft. Rund drei Dutzend Teilnehmende, darunter Mirja Landsberg als Vertreterin der Stadtwerke Osnabrück, treten in Einzel- und Teamwettbewerben an, um sich für das Finale im Erzgebirge zu qualifizieren.

Die Details im Überblick:

  • Was: Qualifikationswettbewerb zur Deutschen Aufgussmeisterschaft mit speziellen Düften, Musik und Showelementen.

  • Wann: Donnerstag, 19. März, bis Samstag, 21. März 2026.

  • Wo: Loma-Sauna (Eventsauna Tapathuma), Osnabrück.

  • Teilnehmende: 19 Einzel-Aufgießende und sieben Teams.

  • Eintritt: Der Zugang ist an diesen Tagen ausschließlich mit einem Tages-Eventticket für 55 Euro möglich.

  • Wichtig: Reguläre Vergünstigungen (BäderCard, Hansefit, XForce Vorteilswelt etc.) können während des Events nicht eingelöst werden.

Weichenstellungen im Sozial- und Gesundheitsausschuss – Von Kindeswohl bis ambulanter Pflege

Am Mittwoch, den 18. März 2026, biert der Sozial- und Gesundheitsausschuss der Stadt Osnabrück über ein breites Spektrum an Themen, die den sozialen Zusammenhalt und die Gesundheitsversorgung der Bürger betreffen. Die Tagesordnung umfasste sowohl strategische Neuregelungen für Unterkünfte als auch Berichte zur aktuellen Versorgungslage schutzbedürftiger Gruppen.

Die wichtigsten Themen im Detail:

  • Unterbringung von Obdachlosen und Geflüchteten (TOP 3.1 & 3.2): Der Ausschuss beriet über eine neue Satzung für die Unterbringung (SUOG) sowie eine begleitende Gebührensatzung (GOG). Ziel ist es, den rechtlichen Rahmen für städtische Unterkünfte zu aktualisieren und die Finanzierung der Unterbringungskosten neu zu regeln.

  • Positive Entwicklung beim Kindeswohl (TOP 7.5): Während bundesweit die Kindeswohlgefährdungen um über 30 % gestiegen sind, verzeichnet Osnabrück einen Gegentrend. Von 2023 bis 2024 sanken die festgestellten Fälle in der Stadt spürbar von 142 auf 108 (-22,3 %). Die Verwaltung führt dies auf etablierte Steuerungselemente wie die Babylotsen in Kliniken, das Familienkrisenteam und ein verbessertes Personalmanagement im Sozialen Dienst zurück, die frühe Interventionen ermöglichen.

  • Druck auf die ambulante Pflege (TOP 7.9): Ein Bericht der Verwaltung verdeutlicht die angespannte Lage in der Pflege. Schätzungen zufolge werden etwa die Hälfte aller Anfragen bei ambulanten Pflegediensten abgelehnt, primär aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund der räumlichen Lage. Zudem leiden pflegende Angehörige (geschätzt 14.000 bis 16.000 Personen in Osnabrück) unter erheblicher körperlicher und psychischer Belastung. Die Stadt moderiert hier bereits seit 2021 Netzwerktreffen zur besseren Vernetzung der Dienste.

  • Inklusion in Kindertagesstätten (TOP 7.6 & 7.7): Um dem steigenden Bedarf an Plätzen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf gerecht zu werden, sollen in den städtischen Kitas Heiligenweg und Wüste zum Kita-Jahr 2026/2027 Regelgruppen in integrative Gruppen umgewandelt werden. Dies ermöglicht eine gemeinsame Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung durch zusätzliche Fachkräfte.

  • Bevölkerungsprognose 2040 (TOP 7.8): Eine aktuelle Statusmeldung bestätigt, dass Osnabrück mit 172.167 Einwohnern (Stand Ende 2025) im prognostizierten Zielkorridor bleibt. Auffällig ist jedoch ein europaweiter Geburtenrückgang seit 2023, der langfristig zu einer beschleunigten Alterung der Stadtgesellschaft führen könnte.

  • Integrationsarbeit im Schinkel (TOP 7.3): Der Ausschuss befasst sich mit dem Sachstand der städtischen Integrationsberatung im Stadtteilbüro Schinkel, um die Teilhabe in diesem sozial bedeutsamen Stadtteil weiter zu stärken.

  • Lernbegleitung an Schulen (TOP 7.4): Die Verwaltung antwortet auf eine Anfrage zur Situation von Lernbegleitern an Osnabrücker Schulen. Im Fokus stehen hierbei der tatsächliche Bedarf, die Verteilung der Kräfte und die Prüfung möglicher Pool-Strukturen zur effizienteren Betreuung.

Baustellen-Frust in der Krahnstraße – Massive Umsatzeinbußen im Einzelhandel

Die Erneuerung der Versorgungsleitungen am Nikolaiort und in der Krahnstraße sorgt für erhebliche Unruhe bei den ansässigen Gewerbetreibenden. Während die Stadtwerke Osnabrück die Notwendigkeit der großräumigen Absperrungen logistisch begründen, berichten betroffene Ladeninhaber von drastischen Umsatzrückgängen.

Die Details im Überblick:

  • Betroffene: Einzelhändler und Gastronomen in der Krahnstraße und am Nikolaiort, unter anderem das Modegeschäft Inside Outside und die Bäckerei am Allfrisch.

  • Umsatzlage: Michael Giese, Betreiber von Inside Outside, berichtet von einem Umsatzeinbruch um rund 50 Prozent seit Baubeginn vor drei Wochen.

  • Grund der Arbeiten: Austausch von über 50 Jahre alten Gas- und Wasserleitungen sowie Verlegung neuer Strom- und Glasfaserkabel.

  • Logistik: Die Stadtwerke erklären die großflächigen Absperrungen mit der Lagerung von Baumaterialien sowie der technischen Notwendigkeit, Stromkabel ohne störungsanfällige Zwischenstücke (Muffen) in langen Abschnitten zu verlegen.

  • Zeitplan: Die Arbeiten sollen planmäßig bis Ende April 2026 abgeschlossen sein, um rechtzeitig vor Beginn der Maiwoche (8. Mai) den Platz für die Außengastronomie freizugeben.

Quelle: NOZ Printausgabe

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