Café Nanni bringt japanisches Flair in die Redlingerstraße
In der beliebten Redlingerstraße gibt es einen Neuzugang: In den ehemaligen Räumen des „Snackwunders“ (Hausnummer 11) hat Anfang Februar die „Nanni Coffee-Bar“ eröffnet. Das Konzept setzt auf eine gesunde, frisch zubereitete und asiatisch inspirierte Küche.
Die Details im Überblick:
Kulinarisches Highlight: Ein besonderer Fokus liegt auf Shokupan, einem japanischen Milch-Weißbrot, das für seine weiche Konsistenz und leichte Süße bekannt ist.
Getränke & Speisen: Das Sortiment umfasst neben klassischem Kaffee auch Matcha-Spezialitäten, Smoothies und belegte Bagels.
Ernährungstrends: Das Angebot ist stark auf vegetarische und vegane Optionen ausgerichtet, wird aber durch Fleisch- und Fischalternativen ergänzt.
Standort: Das Café fügt sich in die gemütliche Atmosphäre der Ladenstraße ein und verzeichnete bereits am ersten Eröffnungswochenende einen hohen Zulauf.
SPD-Neujahrsempfang läutet Wahljahr 2026 ein
Beim traditionellen Neujahrsempfang im Theater Osnabrück stimmte die SPD rund 250 Gäste auf das Superwahljahr ein. Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink und Fraktionschefin Susanne Hambürger dos Reis präsentierten dabei ihre Kernstrategien für die kommenden Monate.
Die Details im Überblick:
OB-Kandidatur: Robert Alferink tritt mit dem Anspruch an, Probleme nicht nur zu verwalten, sondern konkrete Lösungen für ein „funktionierendes Osnabrück“ zu liefern. Er rückt dabei Sicherheit, Sauberkeit und den ÖPNV in den Fokus.
Krisenherd Innenstadt: Alferink warnt vor der Verödung der City. Laut aktuellem IHK-Handelsmonitor gibt es über 60 Leerstände, auch in Top-Lagen wie der Kamp-Promenade oder der Krahnstraße.
Sofortmaßnahmen: Gefordert wird eine „Generalüberholung“ der Aufenthaltsqualität – unter anderem durch mehr Bäume, Beete und nicht-kommerzielle Sitzmöglichkeiten in der Großen Straße.
Nächster Schritt: Am 23. Februar 2026 lädt die SPD-Fraktion zu einer öffentlichen Sitzung mit dem Einzelhandelsverband, der IHK und Marketing Osnabrück ein, um Lösungswege zu diskutieren.
Wohnraum-Offensive: Susanne Hambürger dos Reis setzt auf die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WiO. Ziel sind Mieten von rund 8 Euro pro Quadratmeter. Bis 2040 sollen insgesamt 3.500 Wohnungen durch die WiO geschaffen werden (davon 2.500 im Zeitraum 2030-2040).
Tiny Observatorium macht Station in Quakenbrück
Das Projekt „Licht aus!“ bringt das Universum direkt zu den Menschen. Am kommenden Dienstag (10. Februar 2026) lädt die mobile Sternwarte – ein Gemeinschaftsprojekt der LEB Weser-Ems/Nord und der Universität Oldenburg – zu einem besonderen Beobachtungsabend ein.
Die Details im Überblick:
Termin: Dienstag, 10. Februar, von 18:00 bis 21:00 Uhr.
Ort: Segelflugplatz Quakenbrück (Danziger Str. 21).
Format „Offene Sternwarte“: Das Mobil und seine professionellen Teleskope werden ausführlich vorgestellt. Bei geeignetem Wetter finden direkt vor Ort astronomische Beobachtungen statt. Eine Anmeldung ist für diesen Termin nicht erforderlich.
Hintergrund: Das Projekt sensibilisiert für das Thema Lichtverschmutzung. Übermäßige künstliche Beleuchtung stört nicht nur den Blick in die Sterne, sondern hat auch negative Auswirkungen auf die Tierwelt (insbesondere Insekten), Pflanzen und die menschliche Gesundheit.
Wissenschaft zum Anfassen: Besucher können Messdaten verfolgen und sich unter Anleitung von „Dark Sky Guides“ an wissenschaftlichen Beobachtungen beteiligen.
Kosten: Dank der Förderung durch die Klaus Tschira Stiftung ist die Teilnahme kostenfrei.
Weichenstellungen im Rat – Von Sicherheit am Neumarkt bis zum Stadion-Deal

Am kommenden Dienstag, den 10. Februar, kommt der Rat der Stadt Osnabrück zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen Anträge zur Sicherheit, zur Wiederbelebung der Innenstadt und zur Zukunft des VfL-Stadions.
Die wichtigsten Tagesordnungspunkte im Überblick:
Sicherheit & Ordnung: Es liegt ein Antrag vor, am kriminalitätsbelasteten Brennpunkt Neumarkt / Johannisstraße / Schlosspark eine dauerhaft besetzte Polizeistation einzurichten. Das Land Niedersachsen soll aufgefordert werden, dort regelmäßige Fußstreifen zu etablieren.
„Innenstadt-Impulsprogramm 1.0“: Zur Belebung der City wird ein Pilotprojekt für April und Mai diskutiert. Geplant sind:
Kostenloser ÖPNV an Dienstagen und Donnerstagen ab 13:00 Uhr.
Kostenloses Parken an allen Mittwochen auf städtischen Flächen.
Freigabe blockierter Parkflächen (Rückbau von temporären Sperren/Stadtgärten).
VfL-Stadion: Der Rat soll die Übernahme von 95 % der Kommanditanteile der VfL Osnabrück Stadion GmbH & Co. KG durch die Stadt beschließen (wirtschaftliche Wirkung zum 01.07.2026). Ziel ist die Sicherung der Infrastruktur für den Profifußball.
Digitales & Transparenz:
QR-Codes an Baustellen: Künftig sollen Baustellenschilder per Scan direkt zum städtischen Geodatenportal führen, um Echtzeit-Infos über Fortschritte und Verzögerungen zu liefern.
Digitale Souveränität: Die Stadt prüft den Einstieg in dezentrale soziale Netzwerke wie Mastodon, um unabhängiger von großen US-Tech-Konzernen zu werden.
Handwerk & Gewerbe: Die CDU fordert eine Neuordnung des Handwerkerparkens, inklusive einer Erhöhung der Ausweise pro Betrieb und reservierter Stellplätze (ähnlich wie Behindertenparkplätze) an zentralen Orten wie dem Domhof.
Inklusion in der Kita: In den Kitas Wüste und Heiligenweg sollen zum nächsten Kita-Jahr neue Integrationsgruppen eingerichtet werden.
Transparenz: Wer steckt hinter diesem Newsletter?

Vor nicht einmal einen Monat habe ich den ersten 1648 Osnabrück Newsletter versendet. Und schon 200 Osnabrücker und Osnabrückerinnen (und aus der Region) schauen täglich in ihr Postfach, um etwas über ihre Stadt und Region zu erfahren. Das freut mich sehr. Der Newsletter wird von Woche zu Woche etwas professioneller. Neben neuen Quellen war ich gestern in Osnabrück mit meiner Kamera unterwegs, um in Zukunft generische Bilder durch möglichst viele eigene Bilder zu ersetzen. Auch auf Instagram folgen 1648 Osnabrück schon fast 200 Personen. Hier bin ich noch am überlegen, wie ich Instagram und Newsletter sinnvoll verbinden kann.
Damit ihr auch wisst, wer den Newsletter versendet, wird es in Zukunft am Ende des Newsletters eine kleine Autoren-Box geben. Ich bin Fabian, 32 Jahre alt und vor einem Jahr aus Hannover nach Osnabrück gezogen. Auf der Suche nach lokalen Nachrichten - abseits von Instagram - habe ich kaum kostenlose Quellen gefunden. So ist die Idee für 1648 Osnabrück entstanden. Ich bin gespannt, wie sich der Newsletter in Zukunft entwickeln wird. Wenn ihr Ideen oder Kritik habt, könnt ihr jederzeit auf die tägliche E-Mail antworten. Ihr findet mich übrigens auch auf YouTube und LinkedIn, falls ihr noch mehr über mich erfahren wollt.
Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß mit 1648 Osnabrück und ich bin sehr gespannt, wie sich das Projekt in Zukunft entwickeln wird.
Fabian


