
Niedersachsen weist Kritik an Nutzung des Sondervermögens zurück
Trotz Vorwürfen von Wirtschaftsforschungsinstituten über eine mögliche Zweckentfremdung betont die niedersächsische Landesregierung, dass die Milliardenhilfen des Bundes ausschließlich für zusätzliche Zukunftsinvestitionen verwendet werden. Es finde kein „Verschiebebahnhof“ zur Haushaltsentlastung statt; die Mittel fließen zusätzlich zu den regulären Ausgaben in die Infrastruktur.
Die Details im Überblick:
Gesamtvolumen: Niedersachsen erhält über neun Milliarden Euro aus dem Bundes-Sondervermögen und steuert eigene Landesmittel bei.
Kommunaler Anteil: Rund 4,7 Milliarden Euro (die Hälfte der Bundesmittel) sind für die Kommunen vorgesehen.
Investitionsschwerpunkte: Das Geld fließt in Straßen, Brücken, Deiche, Gebäude, Kliniken und Häfen sowie in die Digitalisierung der Schulen (Tablets) und neue Polizeifahrzeuge.
Zeitraum: Das Programm ist auf insgesamt zwölf Jahre angelegt, wobei die Mittel schrittweise abfließen.
Vergabeschlüssel: Die genaue Aufteilung der Gelder unter den Kommunen steht aktuell noch nicht fest.
Friedensinitiative meldet Ostermarsch in Osnabrück an
Die Osnabrücker Friedensinitiative ruft für den Ostersamstag zur Teilnahme am traditionellen Ostermarsch auf. Die Veranstaltung versteht sich als Teil einer bundesweiten Bewegung und richtet konkrete politische Forderungen an die Bundesregierung. Trotz des Aufrufs zur Einheit gibt es Differenzen innerhalb des politischen Spektrums: Die Partei Die Linke plant eine separate Veranstaltung und lehnt eine Kooperation derzeit ab.
Die Details im Überblick:
Termin: Ostersamstag (04. April 2026), Beginn um 12:00 Uhr.
Ort: Auftaktkundgebung auf dem Theatervorplatz am Domhof.
Programm: Der Zeitpunkt wurde bewusst so gelegt, dass im Anschluss an das Friedensgebet in der Kleinen Kirche teilgenommen werden kann.
Kernforderungen: Einsatz für den Frieden, Stärkung des Völkerrechts, Stopp der Aufrüstung sowie Widerstand gegen Mittelstrecken- und Atomwaffen in Europa und gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Konflikt: Die Partei Die Linke hat einen eigenen Marsch angekündigt, was die Friedensinitiative ausdrücklich bedauert.
Bundesweiter Apothekenstreik am 23. März

Hinweis: KI generiertes Bild
Aufgrund stagnierender Vergütungen und massiv gestiegener Betriebskosten treten Apotheken am kommenden Montag bundesweit in den Streik. Damit protestiert die Branche gegen eine drohende Schließungswelle und fordert die Umsetzung politischer Zusagen zur Erhöhung der Honorare.
Die Details im Überblick:
Termin: Montag, 23. März 2026.
Umfang: Bundesweiter Streik der Apotheken; reguläre Filialen bleiben geschlossen.
Notversorgung: Die Arzneimittelversorgung für dringende Fälle wird über ausgewiesene Notfalldienst-Apotheken sichergestellt.
Hintergrund: Laut Bezirksapotheker Daniel Finke (Rehm-Apotheke, Osnabrück) sind die Ausgaben seit 2013 um 65 % gestiegen, während die Zahl der Apotheken seit 1990 von 20.000 auf unter 17.000 gesunken ist.
Aktionen: Neben den Schließungen organisieren die Landesverbände große Kundgebungen in Städten wie Hannover, Berlin, Düsseldorf und München.
Quelle: NOZ Printausgabe
Schienenersatzverkehr zwischen Osnabrück und Bramsche

Hinweis: KI generiertes Bild
Aufgrund von Gleiserneuerungen durch die DB InfraGO kommt es seit dem 20. März zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr im Nordkreis. Die Strecke zwischen Osnabrück und Bramsche wird für elf Tage voll gesperrt und durch Busse bedient.
Die Details im Überblick:
Zeitraum: Von Freitagabend, 20. März, bis Dienstag, 31. März 2026.
Betroffene Linien: RE 18 (Osnabrück–Oldenburg/Wilhelmshaven) und RB 58 (Osnabrück–Bremen).
Besonderheiten RE 18: Die Zwischentakte zwischen Osnabrück und Oldenburg entfallen ersatzlos. Zwischen Oldenburg und Cloppenburg ändern sich einzelne Fahrzeiten.
Besonderheiten RB 58: Zusätzlich zum Ersatzverkehr zwischen Osnabrück und Bramsche entfallen Abend- und Nachtverbindungen am 24. März (Bremen–Wildeshausen) sowie am 25. März (Bremen–Delmenhorst).
Ersatz: Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) ist eingerichtet.