
Kinderschuhmarke Lotta & Emil zieht in die Osnabrücker Innenstadt
Das Osnabrücker Label Lotta & Emil verlegt seinen stationären Standort in das Herz der City. In der Dielingerstraße eröffnet das Unternehmen Mitte Februar ein neues Ladenlokal mit erweitertem Sortiment und modernem Servicekonzept.
Die Details im Überblick:
Eröffnung: Das neue Geschäft an der Dielingerstraße 1 (ehemals Juwelier Fabis) öffnet am Dienstag, den 17. Februar 2026.
Sortimentserweiterung: Neben der eigenen, von Astrid Lindgren inspirierten Marke führt der Laden künftig auch weitere Hersteller wie Ricosta und Affenzahn sowie Kinderbekleidung.
Service-Plus: Im neuen Laden wird die Fußmessung für Laufanfänger durch ein professionelles orthopädisches Messgerät weiter spezialisiert.
Standortvorteil: Die Gründer Nora und Lars Meyer setzen bewusst auf die höhere Laufkundschaft in der Innenstadt und das nachbarschaftliche Umfeld der Altstadtstraßen.
Unternehmensentwicklung: Mit dem Umzug und der Einstellung von drei neuen Mitarbeiterinnen festigt die 2018 gegründete Marke ihr drittes Standbein neben dem Online-Handel und dem bundesweiten Fachhandelsvertrieb.
Bistum Osnabrück plant mit Rekordhaushalt trotz Mitgliederschwund
Das Bistum Osnabrück hat seinen Wirtschaftsplan für das Jahr 2026 vorgestellt. Trotz sinkender Mitgliederzahlen steigen die geplanten Ausgaben auf rund 211 Millionen Euro an – gleichzeitig warnt die Bistumsleitung vor massiven Finanzlücken in der Zukunft.
Die Details im Überblick:
Budget 2026: Mit 211 Millionen Euro liegen die geplanten Ausgaben etwa acht Millionen Euro über dem Vorjahr.
Einnahmequellen: Rund 85 % der Mittel stammen aus der Kirchensteuer. Dank allgemeiner Lohnsteigerungen blieben diese Einnahmen zuletzt stabil, obwohl die Kirche jährlich tausende Mitglieder verliert.
Mittelverwendung: Der größte Posten fließt mit 67 Mio. Euro an die Kirchengemeinden. Jeweils 33 Mio. Euro sind für Bildung (z. B. katholische Schulen) und soziale Dienste (Caritas) reserviert.
Sparmaßnahmen: Um zukünftige Defizite abzufedern, plant Generalvikar Ulrich Beckwermert Kürzungen bei den Zuschüssen für die 240 kirchlichen Kitas um rund 30 %. Dies soll unter anderem durch Anpassungen beim Betreuungsschlüssel erreicht werden.
Zukunftsprognose: Bis 2040 rechnet das Bistum mit einem Rückgang auf 167 Mio. Euro Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Kosten von 240 Mio. Euro, sofern keine strukturellen Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Stadtbibliothek berät zu KI und passt Öffnungszeiten an
Die Stadtbibliothek am Markt passt im Februar ihre Präsenzzeiten an und startet ein neues Beratungsformat für Schülerinnen und Schüler zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei Facharbeiten.
Die Details im Überblick:
Geänderte Öffnungszeiten: Am Ossensamstag (14. Februar) ist die Bibliothek nur von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet (Rücksortieranlage ab 13:00 Uhr geschlossen). Am Mittwoch, 25. Februar, öffnet das Haus aufgrund eines internen Zukunftstags erst am Nachmittag von 15:00 bis 18:00 Uhr.
Bücherbus: Am 25. Februar bedient der mobile Service von 16:00 bis 18:00 Uhr ausschließlich die Haltestelle Strothmannsweg in Gretesch.
KI-Sprechstunde: Lektor Niklas Reike bietet kostenlose Facharbeitssprechstunden für Oberstufen- und Berufsschüler an. Im Fokus stehen die Recherche, der Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten und der sinnvolle Einsatz von KI-Tools.
Teilnahme: Die Beratung erfolgt nach individueller Terminvereinbarung in der „Tiny Library“. Interessierte sollten ein eigenes Tablet oder einen Laptop mitbringen.
KfW-Zuschüsse für barrierefreien Umbau kehren im Frühjahr zurück
Gute Nachrichten für Immobilieneigentümer und Mieter: Das bundesweite KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ soll im Frühjahr 2026 mit frischen Mitteln neu starten. Die Stadt Osnabrück informiert frühzeitig, da die Fördertöpfe erfahrungsgemäß schnell ausgeschöpft sind.
Die Details im Überblick:
Förderumfang: Bezuschusst werden Maßnahmen zur Barrierereduzierung (z. B. bodengleiche Duschen) sowie der Einbruchschutz. Das Programm kann präventiv und unabhängig vom Alter oder Pflegegrad genutzt werden.
Zuschusshöhe: Die Förderung beträgt bis zu 2.500 Euro für Einzelmaßnahmen und bis zu 6.250 Euro für den Umbau zum Standard „Altersgerechtes Haus“.
Wichtige Bedingung: Anträge müssen zwingend vor Beginn der Bauarbeiten über das KfW-Zuschussportal gestellt werden.
Beratung vor Ort: Die ehrenamtliche Wohnberatung der Stadt Osnabrück (Kontakt: Barbara Hartz, Tel. 0541 323 2507) bietet kostenlose und neutrale Unterstützung bei der Planung und Finanzierung an.
Lokale Zusatzförderung: Ergänzend zur KfW bietet das städtische Programm „Zukunftsorientierter Wohnraum“ Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro an, wenn durch den Umbau gleichzeitig neue, kleinere Wohneinheiten geschaffen werden.
Abfallentsorgung: Witterungsbedingte Ausfälle bei Awigo und OSB
Die anhaltende Eisglätte sorgt in Stadt und Landkreis Osnabrück weiterhin für erhebliche Verzögerungen bei der Müllabfuhr. Sowohl der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) als auch die Awigo mussten Touren aus Sicherheitsgründen absagen oder verschieben.
Die Details im Überblick:
Landkreis (Awigo): Touren, die bis zum 31. Januar sowie am Mittwoch (4. Februar) wegen Glätte ausfielen, werden nicht nachgeholt. Die Leerung erfolgt zum nächsten regulären Termin.
Übergangslösungen im Kreis: Betroffene Haushalte dürfen Zusatzabfälle (Säcke für Restmüll/Gelbe Tonne, Kartons für Papier/Bio) neben die Tonnen stellen. Alternativ ist die kostenlose Abgabe haushaltsüblicher Mengen auf den Recyclinghöfen (u. a. Melle, Georgsmarienhütte, Wallenhorst) möglich.
Stadt (OSB): In Osnabrück verschiebt sich die Abfuhr ähnlich wie bei einer Feiertagsregelung. Die entfallene Mittwochs-Tour wird heute (Donnerstag) nachgeholt; alle weiteren Termine verschieben sich entsprechend auf Freitag und Samstag.
Hintergrund: Das hohe Gewicht der Fahrzeuge auf vereisten Wohnstraßen sowie das Sturzrisiko für die Mitarbeiter machen den Einsatz laut Entsorger aktuell zu gefährlich.
Kleiner YouTube-Tipp: Der erfolgreiche New Yorker YouTuber Casey Neistat hat ein Video veröffentlicht, in welchem er das Müll-Chaos in New York zeigt, wenn die Stadt im Schnee versinkt: https://www.youtube.com/watch?v=9uv-4ddCApw
Der VfL Osnabrück im Spannungsfeld der 3. Liga
Der DFB hat den Wirtschaftsbericht zur Saison 2024/25 veröffentlicht. VfL-Geschäftsführer Michael Welling sieht den Club in einer sportlich attraktiven, aber wirtschaftlich herausfordernden Liga, deren Verlassen in Richtung 2. Bundesliga oberstes Ziel bleibt.
Die Details im Überblick:
Wirtschaftlicher Druck: Ein Aufstieg in die 2. Bundesliga würde die TV-Erlöse für den VfL mehr als verdreifachen. Trotz Rekordumsätzen der Liga von insgesamt 334 Mio. Euro bleibt das Gesamtergebnis der Clubs aufgrund hoher Kaderinvestitionen oft negativ.
Zuschauermagnet: Mit einem Schnitt von über 10.000 Fans pro Spiel festigt die 3. Liga ihr hohes Niveau deutlich über dem Vor-Corona-Level.
Nachwuchsförderung: Rund 30 % der Einsatzzeiten entfallen auf U23-Spieler. Der DFB-Fördertopf wurde nach einer Kürzung wieder auf 3 Mio. Euro angehoben; strengere Quoten für Nachwuchsspieler sind im Gespräch.
VAR-Debatte: Die Einführung eines Video-Schiedsrichters (möglicherweise als „Challenge-System“) wird beobachtet, ist für die kommende Saison 2026/27 aufgrund der hohen technischen Kosten für die Vereine aber unwahrscheinlich.
Quelle: NOZ Printausgabe