Heute gibt es aufgrund von Krankheit nur eine ganz kurze Ausgabe 1648 Osnabrück.

Fördermittel für „smarten Winterdienst“ im Landkreis

Der Landkreis Osnabrück hat offiziell den Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie erhalten, die den Winterdienst durch digitale Technik effizienter machen soll. Wir hatten vor einigen Wochen darüber berichtet. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig Ressourcen wie Streusalz und Personal gezielter einzusetzen.

Die Details im Überblick:

  • Technik im Test: Die Studie untersucht den Einsatz von Infrarot-Oberflächentemperatursensoren, um Glätte frühzeitig und präzise zu erkennen.

  • Datenbasierte Steuerung: Auf Basis der Sensordaten sollen Räum- und Streueinsätze künftig bedarfsgerechter koordiniert werden.

  • Förderung: Das Projekt erhält 13.119,43 Euro (40 % Förderquote) aus dem Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ sowie aus EU-Mitteln.

  • Regionale Bedeutung: Die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter betont, dass die datenbasierte Weiterentwicklung die Sicherheit auf den Kreisstraßen nachhaltig verbessert.

Ungewisse Zukunft bei VW Osnabrück – Prototypen für die Bundeswehr im Gespräch

Die angespannte Lage am Volkswagen-Standort Osnabrück prägte die jüngste Betriebsversammlung, an der rund 1.700 der insgesamt 2.300 Beschäftigten teilnahmen. Trotz eines demonstrativen Schulterschlusses zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern gibt es aktuell noch keine konkrete Perspektive für die Zeit nach 2027.

Die Details im Überblick:

  • Auslaufen der Produktion: Die Fertigung des T-Roc-Cabrio endet im Spätsommer 2027; ein Nachfolgeprojekt für ein eigenes Fahrzeug gilt als sehr unwahrscheinlich.

  • Aktuelle Auslastung: Das Werk leidet unter massiver Unterauslastung, die derzeit für Qualifizierungsmaßnahmen genutzt wird.

  • Fokus Rüstungsindustrie: Die Entwicklungsabteilung hat unter Geheimhaltung olivgrüne Prototypen der Modelle Amarok und Crafter für die Bundeswehr und den Katastrophenschutz entworfen.

  • Priorität Arbeitsplätze: Gewerkschaft und Betriebsrat signalisierten Offenheit für die Produktion von Rüstungsgütern, sofern dies die Arbeitsplätze am Standort sichert.

  • Lkw-Auftrag als kleiner Lichtblick: Ein neuer Vertrag über den Bau von Lkw-Fahrerkabinen läuft bis 2040, sichert jedoch nur etwa 60 bis 100 Stellen.

Quelle: NOZ Printausgabe

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