Blackout-Szenario: Wie krisenfest ist Osnabrücks Stromnetz?

Der großflächige Stromausfall in Berlin hat die Verletzlichkeit moderner Großstädte vor Augen geführt. Doch wie sieht es bei uns in der Region aus? Die gute Nachricht: Ein lokaler Ausfall dieser Dimension gilt in Osnabrück aufgrund der Netzstruktur als eher unwahrscheinlich.

Warum Osnabrück anders ist als Berlin:

  • Engmaschiges Netz: Das städtische Stromnetz der SWO Netz besteht aus vielen Mittel- und Niederspannungsleitungen. Fällt eine Leitung aus, kann der Strom meist problemlos umgeleitet werden. In Berlin fiel eine zentrale „Stromautobahn“ (Hochspannung) aus, die nicht einfach ersetzt werden konnte.

  • Keine Abhängigkeit von einer Leitung: Osnabrück hat mehrere Kopplungspunkte zum überregionalen Netz. Erst wenn mehrere dieser externen Quellen gleichzeitig ausfallen, droht ein Blackout.

Was passiert, wenn es doch dunkel wird?

  • Feuerwehr als Anker: Die Berufsfeuerwehr übernimmt den Katastrophenschutz. „Notfallkontaktstellen“ werden im Stadtgebiet eingerichtet, um Informationen weiterzugeben.

  • Krankenhäuser gesichert: Unsere Kliniken sind mit großen Notstromaggregaten gut vorbereitet. Bei Pflegeheimen sieht die Feuerwehr hingegen noch unterschiedliches Engagement bei der Krisenvorsorge.

Appell zur Eigenverantwortung: Stadt und Feuerwehr betonen: Eine Vollversorgung von 170.000 Menschen durch die Behörden ist bei einem langen Blackout nicht möglich. Jeder Haushalt sollte so bevorratet sein, dass er mindestens drei Tage autark überbrücken kann.

Euer Voting: Das wollt ihr im Newsletter lesen!

Wir haben euch gefragt, welche Themen euch in unserem täglichen Update am wichtigsten sind – und das Ergebnis ist eindeutig. Mit fast 43 % der Stimmen sind Stadtpolitik & Entscheidungen euer absoluter Spitzenreiter.

Die Ergebnisse im Detail:

  • Platz 1: Stadtpolitik & Entscheidungen – Ihr wollt wissen, wie sich Osnabrück entwickelt und was im Rat beschlossen wird.

  • Platz 2: Wochenend-Events & Kultur – Freizeitplanung bleibt ein wichtiger Anker in unserem Newsletter.

  • Platz 3: Gastro-Tipps & Neueröffnungen – Wo gibt es die beste Pizza, wo das neueste Café? Kulinarik interessiert euch brennend.

  • Platz 4: Geschichten über Menschen aus der Region – Porträts und lokale Gesichter runden den Mix ab.

Polizeimeldungen, Stadtgeschichte und lokale Angebote liegen mit jeweils einer Stimme gleichauf auf den hinteren Plätzen. Auch der VFL soll nicht Teil des Newsletters sein.

Was bedeutet das für uns? Eure Meinung ist unser Kompass! Wir werden den Fokus künftig noch stärker auf die Analyse politischer Entscheidungen und die Stadtentwicklung legen – so wie heute beim Check der Osnabrücker Strom-Infrastruktur.

Vielen Dank für eure Teilnahme!

Vorfahrt für Modernisierung: Baustellen in Wüste und Schinkel

Geduld ist gefragt: Aktuell starten zwei Baustellen in Osnabrück, die den Verkehr in der Wüste und im Schinkel beeinflussen. Während es in der Wüste um Barrierefreiheit geht, steht im Schinkel ein Brückenbau an.

1. Rehmstraße (Wüste): Acht Wochen Baustelle für mehr Komfort Die Stadt nutzt die kommenden zwei Monate für ein kompaktes Maßnahmenpaket rund um das Moskaubad:

  • Barrierefreies Moskaubad: Die Bushaltestelle (stadtauswärts) wird behindertengerecht umgebaut.

  • Rad- & Gehwege: Parallel wird die Wegführung für Fußgänger und Radfahrer modernisiert.

  • Finale Sperrung: Gearbeitet wird meist unter halbseitiger Sperrung. Achtung: In der letzten Woche (ca. Ende März) wird die Fahrbahndecke saniert – dafür ist eine Vollsperrung nötig.

2. Schinkelstraße: Neubau der historischen „Schinkelkurve“ Die über 100 Jahre alte Brücke an der Schinkelstraße hat ausgedient und wird bis 2027 komplett neu gebaut.

  • Aktuelle Sperrung: Für erste Arbeiten ist der Rad- und Fußweg unter der Brücke noch bis Sonntag, den 1. Februar, gesperrt. Die Umleitung führt über die Oststraße.

  • Turmbahnhof-Geschichte: Um den Charakter des einzigartigen Osnabrücker Turmbahnhofs zu wahren, wird das neue Bauwerk ähnliche Maße wie das alte haben. Ein Clou für Kulturfans: Der Künstler Volker-Johannes Trieb wird historische Stahlelemente der alten Brücke direkt vor Ort als Kunstwerke neu gestalten.

Osnabrück räumt auf: Anmeldestart für den Stadtputztag 2026

Der Winter neigt sich bald dem Ende zu, und damit wird sichtbar, was unter Schnee und Eis liegen geblieben ist. Am 28. Februar findet der große Osnabrücker Stadtputztag statt – eine Aktion, bei der alle mit anpacken können, um unsere Stadt fit für das Frühjahr zu machen.

So könnt ihr mitmachen:

  • Wer? Familien, Vereine, Nachbarschaften oder Einzelpersonen. Schulen und Kitas können schon ab dem 16. Februar in ihren eigenen Aktionswochen loslegen.

  • Unterstützung: Der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) macht es euch leicht und stellt Handschuhe, Müllsäcke und Greifer kostenlos zur Verfügung. Auch die Abholung der vollen Säcke übernimmt der OSB.

  • Wann? Das gemeinsame Sammeln findet am Samstag, 28. Februar, von 10 bis 13 Uhr statt.

Wichtig für die Planung: Damit genügend Material bereitgestellt werden kann, müsst ihr euch bis zum 2. Februar 2026online anmelden.

Wetter-Update: Heute wird erneut mit Glätte gerechnet. Zum jetzigen Zeitpunkt (6:15 Uhr) gibt es noch keine öffentlichen Informationen zu Schulausfällen. Behaltet eure Mobiltelefone im Blick.

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