Wochenend-Special: Tipps für Osnabrück

Egal ob du dich sportlich auspowern, entspannt abtauchen oder die Nacht zum Tag machen willst – die Stadt bietet dieses Wochenende buntes Programm.

Die Highlights im Überblick:

  • Parkrun am Rubbenbruchsee: Für die Frühaufsteher geht es laufend in den Samstag.

  • Abend der Harmonie: Wer nach der Arbeitswoche Ruhe sucht, findet sie beim atmosphärischen Abend im Schinkelbad.

  • Osnabrücker Bierdiplom: In der Altstadt können sich Kenner (und solche, die es werden wollen) durch die lokalen Brauspezialitäten testen.

  • Club 40 Party: Im Rosenhof kommen alle Tanzbegeisterten auf ihre Kosten, die jenseits der Zwanzig feiern wollen.

  • Hann Kah Band: Live-Musik gibt es in der Lagerhalle.

  • Hypnose-Show mit Mr. Yasin: In der OsnabrückHalle wird es magisch und unerklärlich.

  • Eisenbahnfreunde im Franziskanerkloster: Ein Muss für Familien und Technik-Fans.

  • Super-Bowl-Abend: In der Nacht von Sonntag auf Montag verwandelt sich die Halle Gartlage in ein Mekka für Football-Fans.

Schinkelbad erweitert Angebot um zweite barrierefreie Umkleide

Gute Nachrichten für Badegäste mit Unterstützungsbedarf: Die Stadtwerke Osnabrück haben im Schinkelbad eine weitere barrierefreie Umkleide in Betrieb genommen. Damit wird das Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Senioren und Familien deutlich ausgebaut.

Die Details im Überblick:

  • Ausstattung: Die neue Kabine verfügt über extra breite Türen, eine höhenverstellbare Liege sowie sechs Spinde, die über eine moderne elektronische Schließanlage bedient werden.

  • Optimale Lage: Um die Wege so kurz wie möglich zu halten, wurde die Umkleide unmittelbar neben den Duschräumen platziert.

  • Inklusions-Plus: Laut Schinkelbad-Leiter Jens Eick und Bäderchef Torsten Krier ergänzt die neue Kabine das bestehende Angebot perfekt und sorgt für mehr Komfort und Selbstständigkeit beim Schwimmbadbesuch.

  • Hintergrund: Die Maßnahme ist Teil der Strategie, städtische Freizeiteinrichtungen konsequent barrierefreier zu gestalten und auf die Bedürfnisse einer vielfältigen Stadtgesellschaft zu reagieren.

Unser Ziel ist es, Barrieren abzubauen und den Badbesuch für alle Menschen so einfach wie möglich zu gestalten

Schinkelbadleiter Jens Eick

Mentoring-Programm bringt frischen Wind in das Osnabrücker Rathaus

Das Projekt „Osnabrück. Macht. Integration.“ ermöglicht aktuell 21 Menschen mit Migrationsgeschichte einen tiefen Einblick in die Osnabrücker Kommunalpolitik. Ziel ist es, politische Strukturen verständlich zu machen und die Vielfalt der Stadtgesellschaft auch im Stadtrat abzubilden.

Die Details im Überblick:

  • Das Konzept: Mentees begleiten erfahrene Ratsmitglieder aus verschiedenen Fraktionen (SPD, CDU, Grüne, Linke, FDP) in Sitzungen und Ausschüsse, um die Entscheidungsprozesse „live“ zu erleben.

  • Erfolgreiche Teilhabe: Die 38-jährige Harriet Odera (SPD) ist ein Paradebeispiel für den Erfolg – sie kandidiert bereits auf Listenplatz 5 für die kommende Kommunalwahl im September.

  • Vielfältige Profile: Unter den Teilnehmenden finden sich bekannte Gesichter wie der Gastronom Davud Kücükugurlu (CDU-Mentee) ebenso wie Geflüchtete, Studierende und Berufstätige mit Wurzeln u. a. in Kenia, der Türkei, China und der Ukraine.

  • Barrieren abbauen: Das Programm hilft dabei, „elitäre“ Strukturen aufzubrechen und fehlende persönliche Netzwerke zu ersetzen, die Menschen ohne deutsche Wurzeln den Zugang zur Politik oft erschweren.

  • Lerneffekte: Viele Teilnehmende zeigen sich überrascht vom ehrenamtlichen Engagement der Ratsmitglieder und schätzen die Möglichkeit, bei kontroversen Themen wie der Verpackungssteuer direkt hinter die Kulissen blicken zu können.

Quelle: NOZ Printausgabe

Förderprogramm „Beweg was!“ unterstützt regionale Vereine

Die Sportjugend Niedersachsen setzt auch 2026 das erfolgreiche Förderprogramm „Beweg was!“ fort. Ziel ist es, demokratische Bildung und soziale Teilhabe direkt in den Sportalltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Davon profitieren auch zahlreiche Vereine in Stadt und Landkreis Osnabrück.

Die Details im Überblick:

  • Zuschüsse für Aktionstage: Sportvereine können bis zu 1.000 Euro für Projekttage beantragen, die Werte wie Fairness, Respekt und Mitbestimmung vermitteln. Voraussetzung ist die Kooperation mit einem Partner (z. B. einer Schule).

  • Förderung von Camps: Ferien- und Wochenendfreizeiten werden mit 15 Euro pro Tag und Teilnehmer bezuschusst. Bei internationalen Begegnungen steigt die Förderung auf 20 Euro.

  • Prämie für Mitbestimmung: Vereine, die ihre Strukturen besonders jugendfreundlich gestalten und Beteiligungsprozesse fest verankern, können eine Einmalförderung von bis zu 1.000 Euroerhalten.

  • Hintergrund: Das Programm basiert auf einer Vereinbarung zwischen dem niedersächsischen Innenministerium und dem Landessportbund (LSB), um die Jugendarbeit nach den Erfolgen des Vorjahres weiter zu stärken.

Papenburg plant Krematorium – Bürgerbefragung in Aschendorf

Die Stadt Papenburg plant den Bau eines Krematoriums im Ortsteil Aschendorf, um der steigenden Nachfrage nach Einäscherungen in der Region gerecht zu werden. Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am vergangenen Donnerstag präsentierten Bürgermeisterin Vanessa Gattung (SPD) und Investoren die Pläne für den Standort nahe der B70.

Die Details im Überblick:

  • Bedarf: Rund 80 % der Menschen entscheiden sich laut Bundesverband Deutscher Bestatter für eine Einäscherung. Die nächsten Anlagen befinden sich derzeit erst in Lingen, Oldenburg oder Emden.

  • Kapazität: Die geplante Anlage der Facultatieve Deutschland GmbH ist auf rund 2.000 Einäscherungen pro Jahr ausgelegt und soll ein Einzugsgebiet von etwa 50 Kilometern abdecken.

  • Standort: Als optimal gilt eine städtische Fläche in Aschendorf. Die Verwaltung betont jedoch, dass das Projekt nur bei Akzeptanz der Bürger umgesetzt wird („Chance für Aschendorf“).

  • Konkurrenzlage: Parallel gibt es Planungen für ein Krematorium im nahegelegenen Sustrum (Emsland). Die Stadt Papenburg sieht das wirtschaftliche Risiko hierfür jedoch bei den privaten Investoren.

Grüne fordern „Winter-Masterplan“ gegen Schulausfälle

Das Schneechaos der letzten Wochen erreicht nun auch die Politik. Die Grüne Fraktion Osnabrück hat sich zu den Schulausfällen offiziell gemeldet. Von anderen Parteien gibt es bisher keine offiziellen Statements.

Nachdem im Januar und Anfang Februar bereits an sechs Tagen der Unterricht in Osnabrück witterungsbedingt ausfiel, drängen die Osnabrücker Grünen auf eine Reform. Das Ziel: Weniger Totalausfälle, mehr Planungssicherheit für Familien.

Die Details im Überblick:

  • Die Bilanz: Allein im Januar fiel an 25 % der Schultage der Unterricht aus. Während Berufsschulen (BBS) auf Distanzunterricht umstellten, gab es für allgemeinbildende Schulen meist nur das „Schulfrei“-Schild.

  • Der 5-Punkte-Plan der Grünen:

    1. Sichere Schulwege: Priorisierte Räumung der Hauptwege für Fußgänger und Radfahrer.

    2. Winter-Fahrplan: Die Stadtwerke sollen feste Ausweich-Routen und Haltestellen bei Glätte vorab kommunizieren.

    3. Gleitender Anfang: Ein „offener Beginn“ am Morgen soll den Zeitdruck bei schwierigen Wegeverhältnissen nehmen.

    4. Digital-Offensive: Distanzunterricht soll kein BBS-Privileg bleiben, sondern bei Glätte standardmäßig aktiviert werden.

    5. Notbetreuung-Garantie: Verlässliche Betreuung und Verpflegung für Kinder, die es trotz Ausfall zur Schule schaffen.

  • Reaktion des Landkreises: Kreisrätin Anna Kebschull betonte bereits gestern (6. Februar), dass Entscheidungen nie leichtfertig getroffen werden. Ab dem nächsten Winter sollen tatsächlich alle Schulen über Konzepte für Distanzunterricht verfügen müssen.

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