Angesichts der aktuellen Wetterbedingungen fällt heute der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in Landkreis und Stadt Osnabrück aus. An den Berufsbildenden Schulen in Landkreis und Stadt Osnabrück findet Distanzunterricht statt.
Baustellen-Jahr in Belm: Sanierungen kommen, Radwege lassen warten
In der Gemeinde Belm stehen 2026 gleich mehrere große Straßenbauprojekte an. Zwar investiert die Gemeinde mangels Haushaltsmitteln selbst nicht in den Vollausbau, dafür nehmen Land und Kreis ordentlich Geld für Sanierungen in die Hand.
Die wichtigsten Projekte im Überblick:
L109 (Vehrter Straße): Der Abschnitt zwischen Vehrte und Haaren wird saniert. Bitter für Radfahrer: Ein dringend benötigter separater Radweg ist zwar geplant, wird aber vom Land erst Jahre später umgesetzt – eine gleichzeitige Realisierung wurde abgelehnt.
L87 (Icker Landstraße): Sanierung zwischen Bremer Straße und Icker Ortskern. Auch hier hofft die Gemeinde noch auf eine Verbreiterung des Radwegs, rechnet aber mit ähnlicher Verzögerung wie an der L109.
K351 (Bremer Straße): Hier gibt es bessere Nachrichten. Bei der Grunderneuerung zwischen Icker Landstraße und Up de Heede wird der kombinierte Geh- und Radweg direkt mit verbreitert.
Astruper Weg: Die Gemeinde selbst plant, hier den Geh- und Radweg im Laufe des Jahres fortzusetzen.
Gut zu wissen: Da die Gemeinde keine eigenen Ausbauten vornimmt, werden in diesem Jahr auch keine Straßenausbaubeiträge von den Anwohnern fällig.
City-Update: Fünf neue Stores beleben die Innenstadt
In der Osnabrücker City tut sich ordentlich was: Gleich an fünf Standorten verschwinden die Leerstände und machen Platz für einen spannenden Mix aus Mode, Schmuck und Edelmetallen.
Die Neuzugänge im Check:
Redlingerstraße: Das Online-Label JuMayLa wagt den Sprung in den stationären Handel. In der ehemaligen Pommes-Manufaktur gibt es ab sofort Kindermode (0–12 Jahre) zum Anfassen. Wir haben bereits über JuMayLa berichtet.
Dielingerstraße: Wo früher Brötchen über die Theke gingen (Bäckerei Wellmann), glänzt jetzt Gold. Goldfuxx hat eröffnet und setzt auf den Trend zur krisensicheren Anlage in Edelmetalle.
Krahnstraße: Die niederländische Kultmarke My Jewellery zieht in die ehemaligen Räume von Paper & Tea und eröffnet noch im Januar. Das Traditionsunternehmen Rabe Fashion aus Hilter übernimmt die Fläche des ehemaligen Contigo-Ladens und bringt Damenmode in die City. Und wie wir schon berichteten: Welcome to Napoli hat seit dieser Woche den Pizzaofen angeheizt.
Quelle: https://www.hasepost.de/fuenf-neueroeffnungen-das-tut-sich-in-der-osnabruecker-innenstadt-680651/
Wirtschaftsjunioren 2026: Victoria Reker übernimmt das Ruder
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Osnabrück haben auf ihrer Jahreshauptversammlung die personellen und inhaltlichen Weichen für das neue Jahr gestellt. Mit Victoria Reker rückt eine engagierte Nachfolgerin für die scheidende Sprecherin Janna Harbaum an die Spitze des über 200 Mitglieder starken Netzwerks.
Das steht auf der Agenda für 2026:
Leitmotiv „Visionen leben, Zukunft formen“: Der neue Vorstand will Mut zur Gestaltung und Verantwortung in den Fokus rücken.
Politische Stimme: Angesichts der Kommunalwahlen am 13. September 2026 plant der Verband eine klare politische Positionierung, um die Interessen der jungen Wirtschaft zu vertreten.
Mitglieder im Fokus: Eine umfassende Befragung soll helfen, die Verbandsarbeit noch enger an den Bedürfnissen der Unternehmerinnen und Unternehmer auszurichten.
Inspirierende Formate: Neben Klassikern wie „Brust & Keule“ setzt der Kreis auf neue Bildungsformate, darunter ein spezieller Stammtisch für junge Mütter.
Wer sind eigentlich die Wirtschaftsjunioren? Die Wirtschaftsjunioren (WJ) klingen oft nach einem exklusiven Club, sind aber eigentlich ein großes Netzwerk für junge Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren in Deutschland.
Sisyphusarbeit in Georgsmarienhütte: Friedel Bobergs Kampf gegen die „Kippenflut“
Zigarettenkippen sind weit mehr als ein optisches Ärgernis – sie sind ein massives Umweltproblem. Allein an der Bushaltestelle Gildehaus sammelte Friedel Boberg innerhalb von drei Stunden fast 1.000 Stummel. Nach jahrelangem Bohren bei der Stadtverwaltung trägt sein Einsatz nun endlich Früchte.
Das ist der Plan für GMHütte:
20 Abstimmungsaschenbecher: Die Stadt stellt in Kürze spezielle Behälter auf, bei denen Raucher mit ihrer Kippe eine „Stimme“ abgeben können (z. B. für eine Fußballmannschaft). Das soll den Spieltrieb wecken und die Entsorgung erleichtern.
Gezielte Standorte: Die Behälter werden dort platziert, wo die Belastung am höchsten ist, vor allem an Bushaltestellen.
Gefahr für das Wasser: Hintergrund des Einsatzes ist die enorme Schadstoffbelastung. Eine einzige Kippe kann hunderte Liter Grundwasser verunreinigen.
Kritik bleibt: Boberg und seine Mitstreiterin Ulla Wrasmann sehen die Aschenbecher nur als ersten Schritt. Sie fordern mehr Druck auf die Tabakindustrie und eine konsequentere Durchsetzung von Bußgeldern (20 bis 40 Euro), wenn Stummel achtlos weggeworfen werden.
