Stadt Osnabrück überprüft über 270 Umlaufsperren
Die Stadtverwaltung plant eine umfassende Bestandsaufnahme und Entschärfung von sogenannten „Drängelgittern“ im gesamten Stadtgebiet. Ziel ist es, Hindernisse für den Radverkehr zu reduzieren und die Barrierefreiheit zu verbessern.
Die Details im Überblick:
Anlass: Viele der vorhandenen Umlaufsperren sind für moderne Lastenräder, Anhänger oder Dreiräder schwer passierbar und entsprechen nicht mehr aktuellen Sicherheitsstandards (fehlende Beleuchtung/Warnmarkierung).
Geplante Maßnahmen: Je nach Standort werden Abstände vergrößert, Gitter durch Poller ersetzt oder durch „Aufmerksamkeitsstreifen“ auf dem Boden ersetzt.
Sonderfall Bahn: Am Bahnübergang Hörner Bruch sollen die Umlaufsperren kurzfristig durch Schranken ersetzt werden, um die Sicherheit und Passierbarkeit zu erhöhen.
Priorisierung: Die Überprüfung beginnt bei den Hauptrouten des Radverkehrs, gefolgt von Neben- und Freizeitrouten.
Bürgerbeteiligung: Einwohner können problematische Hindernisse über das städtische Ereignissystem „Emsos“ in den Kategorien Rad- und Gehwege melden.
Quelle: NOZ Printausgabe
Titel der zweiten Story
Witterungsbedingter Schulausfall in Stadt und Region
Und wöchentlich grüßt das Murmeltier. Aufgrund der aktuellen Wetterlage entfällt am heutigen Mittwoch, den 4. Februar 2026, der Präsenzunterricht an zahlreichen Schulen in Osnabrück und dem Umland.
Der Schulausfall betrifft alle allgemeinbildenden Schulen in der Stadt Osnabrück sowie im gesamten Landkreis.An den BBS in Stadt und Landkreis findet kein genereller Unterrichtsausfall statt; stattdessen wurde auf Distanzunterricht umgestellt.
Verfügbares Einkommen in Niedersachsen steigt an
Das Landesamt für Statistik meldet für den Zeitraum von 2013 bis 2023 einen deutlichen Zuwachs beim verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in Niedersachsen. Im Zehn-Jahres-Vergleich stiegen die den Bürgern zur Verfügung stehenden Mittel im Durchschnitt um über 38 Prozent.
Die Details im Überblick:
Zehn-Jahres-Bilanz: Das verfügbare Einkommen pro Kopf erhöhte sich um rund 7.700 Euro auf durchschnittlich etwa 28.000 Euro pro Jahr.
Regionale Spitzenreiter: Im Jahr 2023 wiesen die Landkreise Harburg (32.000 Euro), Vechta (30.600 Euro) und Oldenburg (30.300 Euro) die höchste Kaufkraft pro Einwohner auf.
Wachstumsraten: Den stärksten Zuwachs binnen zehn Jahren verzeichnete der Landkreis Holzminden (+48,2 %), während Wolfsburg (+19,1 %) die geringste Steigerung aufwies.
Aktueller Trend: Auch im direkten Vergleich zum Vorjahr (2022 auf 2023) legten alle Kreise zu, am deutlichsten die Stadt Braunschweig mit einem Plus von 9,3 Prozent.
Vergleichswerte: Am unteren Ende der Skala liegen Städte wie Wilhelmshaven oder Delmenhorst mit Werten zwischen 22.800 und 24.100 Euro.
Autofahrer rangiert blockierenden Sperrmüllwagen in Bad Essen eigenmächtig um
Nicht relevant, aber etwas zum Schmunzeln am Morgen. In Bad Essen kam es am vergangenen Montag zu einem ungewöhnlichen Vorfall im Straßenverkehr. Ein ungeduldiger Autofahrer setzte einen Lastwagen eines Entsorgungsbetriebes eigenständig zur Seite, um sich freie Fahrt zu verschaffen.
Während zwei Mitarbeiter einen Sperrmüllwagen beluden, stieg der Autofahrer in das Führerhaus des Lastwagens und fuhr diesen ein Stück zur Seite. Unmittelbar nachdem er sich den Weg frei geräumt hatte, setzte der Mann seine Fahrt im eigenen PKW fort.
Die Polizei im Landkreis Osnabrück hat Ermittlungen wegen der unbefugten Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs aufgenommen.
Visionen für das Wohnen im ländlichen Raum 2035
Die Bürgermeister der Gemeinden Hasbergen und Bad Laer haben ihre Strategien für die zukünftige Gestaltung von Wohnraum im Landkreis Osnabrück vorgestellt. Im Fokus steht dabei ein deutlicher Wandel weg von großflächigen Neubaugebieten hin zu einer nachhaltigen Bestandsentwicklung.
Die Details im Überblick:
Flächennutzung: Aufgrund strenger regionaler Vorgaben zur Neuversiegelung und natürlicher Grenzen setzen die Gemeinden künftig verstärkt auf die Revitalisierung von Leerständen und eine maßvolle Nachverdichtung im Bestand.
Nachhaltigkeit: Umweltfreundliche Bauweisen, wie die Holzrahmenbauweise bei kommunalen Projekten sowie der Verzicht auf fossile Gasanschlüsse in neuen Wohngebieten, sollen zum Standard werden.
Demografischer Wandel: Um der alternden Gesellschaft gerecht zu werden, planen die Kommunen den Ausbau barrierefreier Wohnformen und die Förderung von Mehrgenerationenhäusern als Alternative zum klassischen Einfamilienhaus.
Bezahlbarkeit: Durch städtebauliche Verträge und gezielte Vergabekriterien (Punktesysteme) soll sichergestellt werden, dass Wohnraum auch für Haushalte mit mittleren Einkommen erschwinglich bleibt.
Steuerung: Die Kommunen betonen ihre Rolle als Moderatoren, da die Umsetzung oft von der Verkaufsbereitschaft privater Flächeneigentümer und übergeordneten rechtlichen Rahmenbedingungen abhängt.
Quelle: Printausgabe NOZ