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Politik am Donnerstag: Sitzung des Betriebsausschusses Osnabrücker Servicebetrieb.

Heute wird im Hafenring getagt! Der Betriebsausschuss des Osnabrücker Servicebetriebs (OSB) kommt um 17:00 Uhr zusammen, und auch wenn das Thema „Servicebetrieb“ erst einmal trocken klingt, geht es hier um das Herzstück unserer Stadt: von der Kehrmaschine bis zur historischen Stadtmauer.

1. Weniger Sitzung, mehr Machen

Der OSB will schneller werden. Bisher war es oft so: Erst beschließt der Rat das Geld, dann muss der Ausschuss die Mittel freigeben, und wenn die Ausschreibung fertig ist, muss der Ausschuss nochmal den Zuschlag absegnen. Das führt zu Verzögerungen – oft mussten Eilentscheidungen der Oberbürgermeisterin her, weil die Fristen sonst abgelaufen wären.

Was sich ändert:

  • Wertgrenzen steigen: Der Betriebsleiter darf künftig über höhere Summen eigenständig entscheiden (analog zur neuen Hauptsatzung der Stadt).

  • Vergabe-Turbo: Wenn der Ausschuss das Geld einmal freigegeben hat, darf der OSB den Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben, ohne noch einmal auf die nächste Sitzung zu warten.

  • Ziel: Entbürokratisierung und Zeitersparnis.

2. Klima-Oasen & Tanzböden: Die City wird „cool“

Zwei große Projekte für die Innenstadt werden heute konkret:

Die Grüne Klimaoase am Nikolaiort (Juni 2026) Inspiriert von der „Klima-Kiste“ aus Hameln, entwickelt der OSB ein eigenes mobiles Grünelement für den Nikolaiort.

  • Was: Schatten, Grün und Sitzplätze an einem der heißesten Punkte der City.

  • Wer: Gebaut wird das Ganze von OSB-Azubis zusammen mit der Jugendwerkstatt Dammstraße.

  • Wann: Pünktlich zum Hitzeaktionstag im Juni 2026.

Der Platz des 20. Juli am Eingang zur Altstadt (hinter dem Ledenhof) bekommt ein Make-over für ca. 120.000 €.

  • Entsiegelung: 120–150 m² Asphalt kommen weg, dafür gibt es Beete und Bäume.

  • Highlight: Die Verwaltung prüft aktuell, ob dort ein öffentlicher Tanzboden integriert werden kann – direkt neben der Außengastronomie.

  • Bauzeit: In zwei Etappen ab Herbst 2026.

3.Sanierungs-Update: Herrenteichswall & Johannisfriedhof

Herrenteichswall: Die historische Mauer (385 Meter) ist fertig!

  • Kosten: Insgesamt 810.300 €.

  • Warum so teuer? Beim Reinigen kam das böse Erwachen: Die Steine hielten teilweise nur noch durch den Dreck und die Wurzeln zusammen. Sobald die Fugen raus waren, sackte das Mauerwerk ab. Es musste deutlich mehr saniert werden als geplant.

Johannisfriedhof: Die kunstvollen Torhäuschen von 1912 werden gerettet. Dank einer großzügigen Spende der Sabine Hagemann Stiftung (78.000 €) können die Dächer und Risse saniert werden. Das linke Häuschen wird künftig für Trauergruppen genutzt, im rechten soll (bei weiteren Spenden) eine barrierefreie Toilette entstehen.

4.Winterdienst & Fahrzeuge: Salz für die nächsten Jahre

Obwohl wir gerade erst Richtung Frühling schielen, plant der OSB schon den Winter 2026/27.

  • Salz-Vorrat: 400.000 € werden für die Lieferung von ca. 1.000 Tonnen Streusalz pro Jahr freigegeben.

  • Fuhrpark-Update: Im Jahr 2025 wurden bereits Fahrzeuge für Millionenbeträge bestellt, darunter vier Müllwagen (1,1 Mio. €) und diverse E-Transporter. Spannend: Das neue Sperrmüllfahrzeug fährt künftig rein elektrisch (452.000 €).

Service: Bücherbus in Hellern – Haltestelle verlegt!

Achtung in Hellern: Wer seine Krimis, Tonies oder Sachbücher am Bücherbus abgibt, muss im März zweimal umplanen. Wegen einer Baustellenverlängerung und dem damit verbundenen Halteverbot kann der Bus die gewohnte Station „Kleine Schulstraße 27“ nicht ansteuern.

Die Fakten im Überblick:

  • Betroffene Termine: Montag, 2. März und Montag, 23. März 2026.

  • Uhrzeit: Jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr.

  • Ersatz-Haltestelle: Der Bus weicht auf die Große Schulstraße 79“ aus.

Was tun mit überfälligen Medien? Falls du es nicht zur Ersatz-Haltestelle schaffst:

  1. Verlängern: Einfach telefonisch (0541 323-2007) oder über die Website der Stadtbibliothek.

  2. Abgeben am Markt: Die Hauptbibliothek am Markt hat Mo.–Do. bis 18 Uhr und Fr.–Sa. sogar bis 21 Uhr geöffnet. Der Rückgabeautomat am Haupteingang schluckt deine Bücher rund um die Uhr.

Kulturförderung: Land Niedersachsen unterstützt Theaterprojekte in der Region

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert in diesem Jahr 41 Produktionen der freien darstellenden Künste mit insgesamt 750.000 Euro. In der Region Osnabrück profitieren zwei Projekte von dieser Unterstützung:

  • Figurentheater Osnabrück: Erhält 22.000 Euro für die Produktion „Das Märchen vom Machandelboom“.

  • Syndikat Gefährliche Liebschaften (Quakenbrück): Wird mit 17.500 Euro für das Stück „Solange die Wolken da sind, geht es uns gut“ gefördert.

Die Auswahl erfolgte auf Empfehlung eines unabhängigen Theaterbeirates und soll die kulturelle Vielfalt in der Fläche stärken.

Positive Nachrichten der Osnabrücker Universität und Osnabrücker Hochschule

Universität Osnabrück: Susanne Menzel-Riedl belegt dritten Platz bei Wahl zur „Rektorin des Jahres“

Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Universität Osnabrück, hat bei der jährlichen Abstimmung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) bundesweit den dritten Platz erreicht. Mit einer Durchschnittsnote von 1,857 gehört sie damit zur Spitzengruppe der deutschen Universitätsleitungen.

Niedersächsischer Klimarat: Professorin der Hochschule Osnabrück berufen

Die niedersächsische Landesregierung hat Prof. Dr. Anne Schierenbeck von der Hochschule Osnabrück (Campus Lingen) als wissenschaftliches Mitglied in den neu geschaffenen Klimarat berufen. Sie ist eine von insgesamt 15 Experten, die das Land künftig bei Klimaschutzmaßnahmen beraten. Schierenbeck ist Professorin für Energiemanagement. Ihre Schwerpunkte im Rat liegen auf der Transformation der Energiewirtschaft, dem Wasserstoffausbau und der CO2-Reduktion in der Industrie.

Lokviertel: Geplante Bombenräumung am 15. März findet nicht statt

Die Stadt Osnabrück hat die Planungen für eine mögliche Kampfmittelräumung im Lokviertel Mitte März offiziell gestoppt. Eine großangelegte Evakuierung wird an diesem Sonntag nicht durchgeführt.

Die Gründe für die Absage:

  • Die „4-Punkte-Regel“: Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) haben sich auf eine Mindestanzahl von vier Verdachtspunkten verständigt, um eine Räumung effizient und gebündelt durchzuführen.

  • Aktueller Stand: Derzeit liegen lediglich zwei konkrete Verdachtspunkte vor.

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